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Blog

Ostern im Tierpark

Ein roter Panda lässt's sich schmecke (Foto: Eric)Die Osterfeiertage sind eine perfekte Gelegenheit für einen Ausflug. Die Natur blüht auf: Bäume treiben aus, Büsche und Blumen blühen und die Tiere werden auch langsam munter. Die beste Gelegenheit also für einen Besuch im Tierpark! Großer Vorteil des Berliner Tierparks: das große Gelände, auf dem sich die Menschenmassen leichter verteilen als zum Beispiel im Zoo - und das sogar an Ostern...

Mit großen Erwartungen ging's los - bei bestem Wetter und mit zwei Kameras und der Freundin im Schlepptau. Für gewöhnlich werden die Tiere putzmunter, sobald es etwas wärmer wird. Die Eisbären lagen recht gelassen in der Sonne. (Foto: Eric)Bei den Eisbären war davon allerdings nicht viel zu merken. Alle drei lagen faul in der Sonne. Der spannendste Moment: Einer der Eisbären hob verschlafen seinen Kopf und schnupperte kurz in die Luft. Nach einem ausgiebigen Gähner war's dann aber auch schon wieder vorbei. Bei den Eisbären beginnt in aller Regel meine Tour - hinter dem Eingang rechts halten, dann kommt man direkt auf die Eisbären-Anlage zu.

Bunte Vögel bevölkern nun den Innenteil des Alfred-Brehm-Hauses. (Foto: Eric)Nach den Bären ging's weiter zum neu gestalteten Alfred-Brehm-Haus. Zwischen den Gängen mit den Raubkatzengehegen kann man nun durch eine großzügig gestaltete Halle gehen, in der Flughunde und verschiedene bunte Vogelarten frei herumflattern. Über eine Treppe kommt man auch in die obere Etage und kann über Brücken laufen, um den Baumkronen etwas näher zu sein.

Zoff im Tigergehege - in regelmäßigen Abständen gab's eins auf die Nase! (Foto: Eric)Bei den Tigern war schon etwas mehr los. Hier legte sich eines der Jungtiere aus dem letzten Wurf in regelmäßigen Abständen mit einem seiner Geschwister an - und zog den Kürzeren! Dennoch tolle Motive, wenn die Tatzen geschwungen werden. Abgesehen von den Löwen- und Tigeranlagen empfinde ich die Gehege der restlichen Raubkatzen jedoch ziemlich klein, zumal oft mehrere Tiere in einem Gehege leben. Doch Andreas Knieriem, seit April neuer Chef von Zoo und Tierpark, will das in Zukunft ändern.

Eine weitere Station, an der wir lange Zeit verweilten, war die Anlage der roten Pandas. Hier gab es eine Neubesetzung zum Vorjahr - eines der Tiere war erst vor Kurzem neu dazugekommen. Zwei Tiere teilen sich die Bäume zum Klettern. Eines lag gemächlich im Baum, der Neuzugang sorgte für Kletteraction und machte sich über eine Ladung Bambus her, Lecker Bambus! Der Mittags-Snack scheint zu schmecken. (Foto: Eric)die ein Pfleger in das Gehege legte. Da auf eine Umzäunung der Anlage verzichtet wurde, gelangen mir tolle Portraitaufnahmen.

Der nächste obligatorische Stopp war das Elefantenhaus. Das Fotografieren ist innen etwas schwierig, da dicke Balken den Blick auf die Tiere einschränken - und so blieb es bei reinen Beobachtungen, was aber auch mal schön ist.

Der Berberaffennachwuchs wird mit Saltos belustigt. (Foto: Eric)Der letzte große Stopp war dann bei den Berberaffen. Hier hatten wir großes Glück, denn meine Freundin erspähte schnell das gut abgeschirmte Neugeborene, dass gerade mal drei Tage zuvor das Licht der Welt erblickt hatte. Das 70-200 verrichtete an meiner 7D gute Dienste - dank Crop-Faktor und effektiven 360mm Brennweite bei f/2.8 Offenblende gelangen einige gute Bilder. Anschließend war es dann auch schon 19 Uhr - offizieller Parkschluss, aber man kommt jederzeit durch das Drehkreuz raus. Insgesamt war es ein sehr schöner, warmer Tag mit guten Fotomotiven, aber etwas ruhigen Tieren. Aber es ist ja nicht der letzte Zoobesuch in diesem Jahr... Lächeln

Technik-Check:

Meine Ausrüstung bei diesem Ausflug: Canon EOS 7D, EOS 5D Mark III, EF 70-200mm, EF 100-400mm
Die Kombinationsmöglichkeiten der beiden Teleobjektive mit Vollformat und Crop-Kamera ist fantastisch. Man kann jederzeit zwischen Lichstärke oder extralanger Brenweite (400mm an APS-C ergibt 640mm) hin und her wechseln. Die 7D ist besonders in actioreichen Szenen ein guter Partner, die 5D3 macht auch bei schlechtem Licht (Alfred-Brehm-Haus) gute Bilder dank rauschfreier High-ISO-Einstellung.


Mehr Fotos:

Reiselust

Namibia 20112012 führten mich meine Reisen zum zweiten Mal nach Namibia. Einen ausführlichen bebilderten Reisebericht finden Sie hier. Die Reisefotografie ist einer meiner liebsten Schwerpunkte meiner Arbeit. Neue Kulturen, skurrile Landschaften und exotische Tiere haben es mir angetan. In der Kategorie "Reisen" stelle ich Länder, die ich bereist habe, in Foto und Text vor.

Geschichte der Fotografie

Das erste Foto der Welt von Joseph Nicéphore Nièpce 1826. (Foto: wikimedia.org)Die Fotografie hat eine lange und bewegte Geschichte hinter sich. Im Laufe der Zeit - vom 10. Jahrhundert bis heute - gab es viele bemerkenswerte Fortschritte, die die Fotografie zu dem gemacht hat, was sie heute ist: eine Abbildung der Wirklichkeit mit allen Optionen der digitalen Gestaltung. Lest hier, was die Geschichte der Fotografie entscheidend geprägt hat!

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